01/06/2015

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Van Hool entwirft den öffentlichen Verkehr der Zukunft

Mit der Designstudie des „Trambus‟ stellt Van Hool sich dem prüfenden Fachbesucherblick des UITP-Weltkongresses 2015 in Mailand.

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Koningshooikt – Van Hool, der unabhängige Hersteller von Linienbussen, Reisebussen und Industriefahrzeugen, präsentiert auf dem im Zweijahresrhythmus stattfindenden UITP-Kongress in Mailand (8.-10. Juni 2015 im MiCo, Milano Congressi, Mailand, Italien) eine Designstudie des Exqui.City, des sogenannten „Trambus‟, der für hochwertigen öffentlichen Verkehr steht. Mit dieser Designstudie formuliert Van Hool eine treffliche Antwort auf die immer höheren Anforderungen der Fahrgäste und Verkehrsgesellschaften an Komfort, Pünktlichkeit, Flexibilität, Umweltfreundlichkeit und Kosteneffizienz im öffentlichen Verkehr.

Bei dem Entwurf dieser Designstudie ging Van Hool von dem bestehenden Exqui.City aus. Seit der Markteinführung dieses Modells im Jahr 2011 haben die Entwickler von Van Hool unter der Leitung von Jan Van Hool, Design and Development Director, die vielen Erfahrungen der Verkehrsgesellschaften und Fahrgäste in Metz (F), Parma (I), Barcelona (E), Genf (CH), Malmö (S), Bergen (N) und Luxemburg (L) gesammelt, wo dieses überaus wertige öffentliche Verkehrsmittel bereits im Einsatz ist.

An der Außenseite des Fahrzeugs fällt sogleich die große bündige Fläche auf, die das moderne, schlichte und stromlinienförmige Erscheinungsbild des Exqui.City noch stärker betont. Hierzu wurden die Scheiben weiter nach vorne und unten durchgezogen. Die Fensterfläche vergrößert sich somit praktisch um 30 % und erstreckt sich nun vom Dach bis zum Boden. Dies steigert auch den Geräumigkeitseffekt im Fahrzeug, wo der erhöhte Lichteinfall den Fahrgästen ein angenehmeres Reiseerlebnis beschert.

Im Interieur der Designstudie hat sich die ebene Nutzbodenfläche durch den Einsatz von Radnabenmotoren noch weiter optimiert. Das Ergebnis ist ein zu 100 % ebener Boden über die gesamte Fahrzeuglänge und eine vergrößerte Stehfläche. Dieses neue Bodenkonzept bietet zudem die Möglichkeit, an der zweiten Einstiegstür zusätzliche Plätze für Rollstuhlfahrer oder Kinderwagenbenutzer einzurichten. Die Sitze und Sitzbänke präsentieren sich ebenfalls im neuen Design. Markant an der Innenraumgestaltung des Fahrzeugs ist die große klappbare Querbank. Die Sitzbänke und Sitze sind mit neuen, langlebigen Stoffen bezogen, bei deren Herstellung keine Lösungsmittel mehr und 70 % weniger Wasser benötigt werden. Außerdem fällt der CO2-Ausstoß bei diesen neuen Stoffen um 35 % geringer als bei der Produktion herkömmlicher Mikrofaserstoffe aus. Einer dieser neuen Bezugsstoffe ist übrigens größtenteils aus Recycling-Polyester gefertigt. Die neuen Stoffe sind ausgesprochen weich und komfortabel, dazu pflegeleicht und sehr langlebig.

Prägend für das Interieur ist auch der zentrale Lichthimmel, der sich mit einer indirekten Beleuchtung kombinieren lässt. Über den breiten Ein- und Ausstiegstüren sind helle elektronische Großbildschirme angebracht, die den Fahrgästen die aktuellen und anstehenden Haltestellen, Umstiegsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten usw. anzeigen. Mit der LED-Beleuchtung (Red-Green-Blue-Ausführung, sodass noch weitere Farben möglich sind) regelt der Fahrer die Stimmung und die gefühlte Temperatur im Fahrzeug.

Die Designstudie des Interieurs wäre natürlich nicht komplett, hätte Van Hool dem Fahrgast nicht die neuen Medien zugänglich gemacht. So sind neben WLAN auch mehrere USB-Ladestationen für mobile Geräte (Smartphone und Tablet) eingebaut.

Auch den Fahrerstand haben die Designer neu unter die Lupe genommen. Die augenfälligste Entwicklung ist an dem Armaturenbrett zu erkennen, an dem alle Fahrzeugbedienungen zentral zusammenlaufen und sämtliche Funktionen und Bilder (der Kameras im Fahrzeug) über einen mittigen 22-Zoll-Tochscreen gesteuert werden, der mit der neuesten Optical-Touch-Sensortechnik ausgestattet ist. Zur Integration der einzelnen Funktionen und Bildwiedergaben hat VDH Software Solutions aus Niel eine spezielle Software entwickelt. Nur die gesetzlich vorgeschriebenen Notstopp-Schalter sind auf dem Armaturenbrett verblieben. Diese Neuanordnung ergibt nun ein schlichtes, geradliniges Armaturenbrett, das klar und übersichtlich zu bedienen ist.

Auf dem UITP-Weltkongress 2015 in Mailand (UITP World Congress and Exhibition, 8.-10. Juni 2015 im MiCo, Milano Congressi, Mailand, Italien, http://www.uitpmilan2015.org/), Halle 3, Stand 140, möchte Van Hool auf Tuchfühlung mit den vielen Tausend Fachbesuchern dieser zweijährlichen Highlight-Messe des öffentlichen Verkehrs gehen und ihre Reaktionen einfangen.

Van Hool ist ein unabhängiger belgischer Hersteller von Linienbussen, Reisebussen und Industriefahrzeugen. Das Unternehmen wurde 1947 gegründet und hat seinen Sitz in Koningshooikt. Die Produktion ist überwiegend für Europa und Amerika bestimmt. Van Hool beschäftigt gut 4.750 Mitarbeiter weltweit, größtenteils an den Produktionsstandorten Koningshooikt und Bree (Belgien) sowie Skopje (Mazedonien).

ENDE

Wenn Sie als Redakteur nähere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:

Dirk Snauwaert, Public Relations Manager bei Van Hool, Bernard Van Hoolstraat 58, 2500 Lier (Koningshooikt), Belgien. Tel: +32 (0)3 420 22 12, Handy: +32 (0)499 555 032,

e-mail: dirk.snauwaert@vanhool.be.
Website: www.vanhool.be Website Exqui.City: www.exquicity.be

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